Akademie magische Medizin Räuchern

Räuchern

Diese Rubrik gestaltet Stefanie Tschirnhorsky und alle Rechte liegen bei ihr. Stefanie wird uns regelmäßigen Einblicke und Tipps zum Rächern geben. Solltest Du räuchern, liegt die Verantwortung alleine bei Dir. Sei daher immer achtsam, wenn Du mit Feuer umgehst.

27.06.2024 Räuchern: Räume räuchern Teil I – Flure und Treppenhäuser

29.05.2024 Räuchern: Räuchern mit Holz und Rinde

11.04.2024 Räuchern: Wie wird mit Kräutern geräuchert?

07.03.2024 Räuchern: Räuchern ein Anfang

07.03.2024 Räuchern: Wer ist Stefanie Tschirnhorsky?

27.06.2024 Räuchern: Räume räuchern Teil I – Flure und Treppenhäuser

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Die Wohnung vorbereiten

In unserem Haus gehört das Reinigen der Räume zum festen Bestandteil und wird mindestens einmal im Monat durchgeführt. Wir bereiten das Haus dann vor: Es sollte alles so gut wie möglich aufgeräumt sein, was sich bei drei Kindern manchmal doch etwas schwieriger gestaltet, als gewünscht. Nachdem wir gemeinsam aufgeräumt haben, verwenden wir gerne Agua de Florida zur Grundreinigung. Agua de Florida oder Colonia de Ruda stammen zwar aus dem südamerikanischen Raum, sind aber wunderbare Mischungen, die durch die schamanische Geschichte überliefert sind. Beide kommen bei uns regelmäßig ins Putz- oder Badewasser oder zur Wäsche.

Flure und Treppenhäuser energetisch reinigen

Eine optimale Grundlage für den Energiefluss ist mit der Vorarbeit schon vorhanden. Nun stellt sich die Frage, welche Räume gereinigt werden sollten. Dazu gibt es für jeden Raum auch unterschiedliche Düfte, denn jeder Raum wird auch unterschiedlich genutzt. Salbei zum Beispiel, auch heimische Sorten, sind hervorragend für Flure geeignet. Auch wenn sich Besuch ankündigt oder als kleines Abendritual liefert Salbei optimale Ergebnisse. Zur großen Reinigung werden Räucherbündel genutzt. Idealerweise wird der Flur im Uhrzeigersinn von der Haustür an jeder Wand entlang bis wieder zur Haustür geräuchert. Dabei kann eine weiße Feder nützlich sein, um den Rauch auch in die Ecken zu fächern. Kleinere Rituale können tatsächlich auch gerne mit einem hochwertigen Räucherkegel ausgeführt werden, zum Beispiel auf einem Hausaltar im Flur. Wir entzünden zum Beispiel gerne einen Räucherkegel bei Unwetter oder während der Portaltage vor dem zu Bett gehen.

Alternativen

Ebenso ist Schwarzkümmel für Räucherungen in Fluren geeignet. Der Schwarzkümmel kann entweder auf einer Räucherkohle oder als Öl in einem entsprechenden Diffusor verräuchert werden. Palo Santo ist ein Multitalent in Bezug auf das Räuchern. Palo Santo bringt in der ganzen Wohnung Ruhe und Reinigung. Auch Palo Santo ist als hochwertiger Räucherkegel oder als ätherisches Öl anwendbar.

Alte Häuser

In älteren Häusern, gerade wenn die Geschichte nicht komplett bekannt ist, ist es essenziell alles Alte auch hinauszugeleiten. Dazu wird vor dem Räuchern eine weiße Kerze bei der geschlossenen Haustür entflammt. Nun ist ein wenig organisatorische Vorarbeit gefragt: Man geht entgegen dem Uhrzeigersinn in jede Ecke des Hauses und wartet, bis sich die Flamme beruhigt hat. Das Flackern der Flamme geht in eine sanfte Bewegung oder gar Ruhe über. Bestenfalls erfolgt dies bei totaler Stille. Ist man im Flur wieder angekommen, wird die Haustür geöffnet und die Kerze gelöscht. Nur zu diesem Vorgang wird die Flamme der Kerze ausgepustet, und zwar aus der offenen Tür hinaus. Erst danach erfolgt der Räuchervorgang und zum Abschluss das Lüften.

29.05.2024 Räuchern: Räuchern mit Holz und Rinde

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Wurzeln, Hölzer, Rinden sowie Harze werden gerne in Verbindung mit Wäldern gesetzt und den keltischen Druiden zugeschrieben. Doch auch indigene Völker rund um den Globus nutzen die Wirkungen der jeweils heimischen Gewächse. Dabei entsprechen die einzelnen Teile von Bäumen und Sträuchern nicht immer den gleichen Zielen: In Assoziation auf den menschlichen Körper verbinden uns Wurzeln mit der Vergangenheit und unseren Ahnen. Das Holz entspricht der Gegenwart im Inneren und die Rinde der Gegenwart des Äußeren. Harze hingegen stehen für Träume wie auch Konflikte und versinnbildlichen die Übergänge zu unterschiedlichen Sphären des Bewusstseins. Im weiteren Kontext stellen die Blätter, Blüten oder Früchte die Zukunft wie auch die Verbindung zur himmlischen Sphäre dar.

Die innere Gegenwart – Holz

Eine sehr einfache Methode ist das Räuchern von Holz in der Größe einer Wäscheklammer (die Angabe dient als Veranschaulichung, es kann gerne etwas größer sein). Durch den Trocknungsvorgang von Holzstücken oder -spänen entfaltet sich auch ein angenehmer Duft, der den feinstofflichen Körper erreichen kann. Bestenfalls wird das Holzstück über einer Kerze entzündet, bis es ein wenig Feuer fängt. Mit vorsichtigem Pusten wird die Flamme gelöscht und der entstehende Rauch dient als Räucherung. Es empfiehlt sich grundsätzlich eine feuerfeste Schale unter das glimmende Holz zu halten.

Überlieferungen sind mannigfaltig, so wirkt etwa das Guajakholz reinigend auf die Aura, das „heilige Holz“ Palo Santo verbindet Geist und Herz, das Potenzholz stärkt die Nerven und regt das Gehirn an … In unseren Breitengraden sind Buche (ändert die Sichtweise auf Probleme), Weide (stärkt das Selbstbewusstsein) oder Kastanie (fördert die Selbstliebe) Beispiele für Räucherhölzer. Aber auch Holunder (der germanische Schutzbaum der Familie) oder Apfel (einer der sieben heiligen Bäume der Kelten) dienen unter Umständen einem Räucherritual.

Die äußere Gegenwart – Rinde

Mit der Birke wurde schon ein Einblick in das Räuchern mit Rinden gegeben. Im Gegensatz zur Birke mit den weiblichen Energien werden der Eiche die männlichen Energien zugeschrieben. Rinden können allgemein zusammengefasst als Schutzschild, als Aphrodisiaka oder für Orakelräucherungen verwendet werden.

11.04.2024 Räuchern: Wie wird mit Kräutern geräuchert?

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Welches Zubehör ist nötig?

Diese Frage stellt sich wohl jeder, der sich mit dem Räuchern befassen möchte. Zu Beginn wird neben den (trockenen) Pflanzenteilen nur ein wenig Zubehör benötigt: eine feuerfeste Schale, etwas Sand, Räucherkohle, eine mittelgroße Zange und ein kleiner Löffel. In unserem Haushalt existieren diverse Schalen, zum Beispiel aus Keramik, Stein oder Metall. Hier ist der persönliche Geschmack gefragt. Der Sand sollte üblicherweise möglichst fein sein, allerdings nutzen wir auch gerne Erde aus dem Garten, die wir nach der Nutzung wieder ins Beet zurückgeben. Der Sand dient als „Puffer“, um die Hitze der Kohle nicht direkt an die Schale abzugeben. Räucherkohle oder Kohletabletten sind als Zubehör mit verschiedenen Durchmessern erhältlich. Zange und Löffel sind meist in jedem Haushalt vorhanden.

Räuchern und Rituale

Rituale sind eine wiederkehrende Folge von Abläufen. Es ist bekannt, dass sich durch diese Abläufe energetische Felder aufbauen können, da die Sicherheit und die Stimmung beeinflusst werden. Die Konzentration kann gestärkt, die Energie gereinigt, die Meditation vertieft oder Visionen hervorgerufen werden. Jedem Räucherstoff wird seine eigene Magie zugeschrieben.

Die Ausgangsbasis eines Rituals

Ein ruhiger Ort ist die Ausgangsbasis für ein Ritual. Ob man am Tisch sitzt, im Lotussitz oder kniend ist dabei nebensächlich. Alle Materialien sollten bereitstehen, vielleicht ist auch eine Kerze angezündet, um die Zeremonie zu unterstützen. Die Kohle wird mit Hilfe der Zange dann seitlich an der Kerze entzündet und nach kurzer Zeit (wenn das Knistern aufgehört hat) auf den Sand gesetzt. Nun wird mit einem Löffel der zu verräuchernde Stoff auf die Kohle gegeben. Brandschutz und der verantwortungsbewusste Umgang mit Feuer bzw. Hitze ist immer vorausgesetzt.

Der Wacholder

Ich möchte den Wacholder empfehlen, da dieser in Beerenform oft im Gewürzregal vorhanden ist. Sein würziger Duft ist ein wichtiger Bestandteil in naturspirituellen bzw. schamanischen Räucherungen. Wacholder gilt spätestens seit den Zeiten der Pest als reinigend, stärkend, erdend und klärend. Er vertreibt Dämonen und weiht Gegenstände, also bestens geeignet, um das Zubehör auch gleich einer feinstofflichen Reinigung zu unterziehen.

07.03.2024 Räuchern: Räuchern ein Anfang

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Was versteht man unter Räuchern?

Räuchern, was versteht man darunter? In den sozialen Netzwerken und in der Werbung werden unter dem Thema meist nur indische Räucherstäbchen bzw. -kegel verstanden, welche den Endverbraucher regelrecht in Art und Vielfalt überschwemmen und doch meist mit chemischen Zusätzen versetzt sind, die unsere Gesundheit nicht gerade unterstützen.

Die Tradition zu räuchern

Unsere eigenen Traditionen sind offenbar eher eingeschlafen. Üblicherweise sind nur zur Weihnachtszeit die Räucherkegel öfter in den Wohnungen vertreten und verströmen Tannenduft und Zimtaromen, um diese Zeit mental einzustimmen. Es scheint vergessen zu sein, dass es in Mitteleuropa üblich war, in Wohnräumen und Ställen mit Pflanzen(-teilen) zu räuchern, um etwa böse Geister und Krankheiten zu vertreiben. Die heilende Wirkung der Pflanzen auf Geist und Seele, das Zelebrieren der hohen Tage des Jahres, all diese Traditionen geraten zunehmend in Vergessenheit.

Räuchern und der feinstoffliche Körper

Durch das Räuchern wird der feinstoffliche Körper angesprochen. Feiner als Haut und Knochen sind wir von diesem durchdrungen und umgeben. Es handelt sich um eine eigene Wahrnehmung und auch Schmerzempfindung, eigene Anatomie, Chakren, Energiepunkte, … Wenn man lernt damit umzugehen, können sich Lebensqualität wie auch Vitalität verbessern.

Die Birke

Als Start in die Praxis möchte ich die Birke vorstellen: Die Rinde lässt sich bei einem Spaziergang leicht identifizieren und in unseren Wäldern liegen oft Stämme auf dem Boden. Man benötigt lediglich ein wenig Geduld, ein Messer und einen Stoffbeutel für die Sammlung. Mit ausreichend Vorsicht lässt sich die Rinde leicht lösen und kann auch bei Zimmertemperatur (bestenfalls auf einem Blech ausgebreitet) trocknen. Danach lässt sich die Rinde entweder per Hand zerpflücken, in dünnere Stückchen schneiden oder in einem Mörser mahlen. Für eine erste Räucherung empfiehlt sich eine Kohletablette auf Sand und einem feuerfesten Untergrund, meist einer Abalone-Muschel.

Birkenrinde ist der Göttin Birgit gewidmet, der Schutzherrin der Dichter, Schmiede und Ärzte. Die Birke steht für Harmonie, Frieden und Beruhigung. Sie vermittelt das Gefühl von Geborgenheit und Weisheit. Mit der Zuordnung zu den weiblichen Energien stärkt sie den Urglauben an sich selbst.

Aber Vorsicht! Birkenrinde ist auch in feuchtem Zustand brennbar und ein regelrechter Zunder für Feuer. Ein behutsamer und bedachter Umgang muss grundsätzlich vorausgesetzt sein.

07.03.2024 Räuchern: Wer ist Stefanie Tschirnhorsky?

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Stefanie Tschirnhorsky
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Stefanie Tschirnhorsky

Meine erste Liebe gilt meinen Kindern und meinem Mann, wobei wir im zauberhaften Spreewald mit seinen sagenumwobenen Fließen und Wäldern leben, lieben und viel in der Natur unternehmen. Meine zweite Liebe gehört den Pflanzen mit all ihren medizinischen sowie spirituell-esoterisch-mystisch-magischen Zaubern.

In meiner Kindheit haben meine Uromas mir die Kräfte der Pflanzen spielerisch nahegebracht, indem ich ihre Gärten wie auch die umliegenden Wiesen und Wälder erkunden durfte und sie mir weise ihr Wissen mitgeteilt hatten. Begleitet mit Überlieferungen von Traditionen, die schon meine Uromas von ihren Uromas lernten und die eher slawischen oder germanischen bzw. keltischen Ursprungs sind.

Wie es so ist, geht man in der Jugend meist andere Wege. Ich bin studierte Wirtschaftsingenieurin, auch besitze ich etliche Zertifikate in anderen Bereichen, habe allerdings das Interesse an Pflanzen nicht verloren. Da es nie zu spät ist, die eigenen Träume zu leben, studiere ich wieder. Nun, als angehende Heilpraktikerin im Bereich Phytologie, beschäftige ich mich neben den heilenden Eigenschaften auch mit der Wirkung von Pflanzen, gerade auf den feinstofflichen Körper. Meine Kenntnisse erweitere ich stetig, am liebsten durch alte Bücher und Überlieferungen, die immer wieder aufzeigen, dass z. B. das Räuchern schon seit Urzeiten ein Teil des Lebens der Menschheit ist.

Hier geht es zum Shop von Stefanie: https://www.spreewaldliebe.online/

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