Akademie magische Medizin Homöopathie

Homöopathie

Diese Rubrik gestaltet Dr. Andrea Elsner und alle Rechte liegen bei ihr. Homöopathie ist eine Energiemedizin, die viele Menschen nutzen. Andrea bereichert die Akademie magische Medizin mit ihrer Expertise als Homöopathin. Nutze daher die Möglichkeit und kommentiere fleißig, oder stelle Fragen. Noch ein Hinweis: Das Lesen der Texte ersetzt nicht den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten.

26.06.2024 Homöopathie: Zähne in der Homöopathie

25.05.2024 Homöopathie: Homöopathie für das Herz

24.04.2024 Homöopathie: Vitamin C und Homöopathie

20.03.2024 Homöopathie: Wetterfühligkeit behandeln

12.02.2024 Homöopathie: Detox, geht das auch homöopathisch?

17.01.2024 Homöopathie: Was ist eigentlich Homöopathie?

17.01.2024 Homöopathie: Wer ist Dr. Andrea Elsner? Kurzvita

26.06.2024 Homöopathie: Zähne in der Homöopathie

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Über die Zähne lässt sich so vieles sagen – Zähne als Ausdruck deiner Persönlichkeit, Zahngesundheit als Heilungshindernis, die Wurzel allen Übels –  chronischer Entzündungen basieren auf kranken bzw. toten Zähnen, die Meridiansysteme im Körper, usw.

Alles spielt auch in die homöopathische Behandlung ein – ich wollte zu allem, was schreiben und wurde nicht fertig – kam vom hundertsten ins tausendste – gerade die Heilungshindernisse sind so wesentlich!

Zähne in ihrer Veranlagung geben dem miasmatisch arbeitenden Homöopathen tatsächlich Hinweise auf das zugrunde liegende Miasma – quasi die von den Eltern weitergegebene Veranlagung und Neigung zu bestimmten Erkrankungen, oder Organschwächen.

Und auch dazu gehe ich nicht ins Detail, da ich euch besonders gerne Hilfe zur Selbsthilfe gebe – ist es vielleicht nicht dienlich, mich an den verschiedensten Zahnfehlstellungen und ererbten Zahnerkrankungen aufzuhalten – denn da ist eine miasmatisch-homöopathische Therapie durch einen erfahrenen Therapeuten sicher die sinnvollere Wahl als ein „Eigenversuch“.

So habe ich mir überlegt, was ist denn für euch in der Anwendung interessant und wesentlich?

Wesentlich ist es immer schnell und zügig bei Schmerzen Abhilfe zu schaffen!

Fangen wir bei den Kleinsten an:

Bei Zahnungsbeschwerden gibt es folgende bewährte Mittel, die am häufigsten eingesetzt werden:

  • Säugling ist zornig, ist nicht zufriedenzustellen, hat Durchfall, will nur umhergetragen werden, biegt sich vor Wut auf der Schulter durch … und sobald man ihn von der Schulter nimmt, fängt er wütend an zu brüllen.

CHAMOMILLA D12 einfach nur zwei Globuli in den Mund legen und die Entspannung tritt ein.

  • Säugling, jammert, schreit, ist nicht zu beruhigen, und ist aber verstopft, kein Durchfall – und der Effekt des Umhertragens ist nicht zwingend zu beobachten – dann mildert eine Gabe CALIUM CARBONICUM D12 oder wenn das Jammern unerträglich ist, CALCIUM PHOSPHORICUM D12 die Beschwerden sofort
  • Auf dem durchbrechenden Zahn bildet sich ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen, ein zystenartiges Zahnfleischhäubchen, das Kleinkind schreit (auch nachts im Schlaf), hat hohes Fieber und möchte nichts trinken, beißt die Zähne zusammen und erträgt überhaupt keine Wärme – APIS D12
  • Bei rotem Kopf und reizbarer Erregbarkeit, gerötetem Zahnfleisch und Fieber mit Kopfschweiß, Zähneknirschen und Geräuschempfindlichkeit nimmt BELLADONNA D12 die Entzündung und schmerzen
  • Die Kinder beißen auf die härtesten Gegenstände, die sie finden können, beißen wie verrückt, Fieber und Durchfall, weinen mit lautem Klagen –PHYTOLACCA D12

Bei der Zahnung bitte gerne erst mal nur ein oder zwei Globuli in die Wangentasche schieben, das sollte beruhigen und lindern – eventuell nach ein bis 3 Stunden die Gabe wiederholen.

Dann gibt es die Zahnschmerzen, sei es durch Wurzelentzündung, Karies oder anderen Ursachen – hier werden Mittel genannt, die lindern – aber nicht den Gang zum Zahnarzt verhindern!

  • BELLANDONNA D12 – pochender, klopfender Entzündungsschmerz – grenzt die Entzündung ein und nimmt den Schmerz zurück
  • CALENDULA D12 – heftigste Schmerzen nach Zahnextraktion im Kiefer, Knochen und Gewebe
  • CHAMOMILLA D12 – Zahnschmerzen, schlechter durch warme Getränke, besonders Kaffee, Schmerzen treiben zur Verzweiflung, besonders nachts, Stiche bis ins Ohr, krampfartiger Schmerz der Kaumuskeln bis in den Zahn hinein, Zahnschmerzen in der Schwangerschaft
  • HEKLA LAVA D12 – Gesichtsneuralgie durch Zahnextraktion oder kariöse Zähne, Zahnfleischabszess,
  • HEPAR SULF D12- bei eitrigen Entzündungen, Zysten und Fistelbildung an den Wurzeln, leicht blutendes Zahnfleisch
  • HYPERICUM D12 – Zahnschmerzen von ziehendem, reißendem Charakter, beruhigt die Zahnwurzel
  • MERCURIUS SOL. D12 – Zahnkronen verfaulen, Zahnfleisch ist schwammig, weicht zurück, blutet leicht, wunder Schmerz beim Kauen, süßlicher und metallischer Geschmack, starke Speichelabsonderung, Gefühl von lockeren, verlängerten Zähnen
  • SILICEA D12 – Abszess an den Zahnwurzeln, Eiterbeule am Zahnfleisch, Zahnfleischeiterung
  • ZINCUM MET. D12 – Zähneknirschen, lockere Zähne, blutiger Geschmack, neuralgische Schmerzen

Bei Zahnschmerzen muss in jedem Falle ein Zahnarzt aufgesucht werden – um bis zu den Öffnungszeiten durchzuhalten, darf gerne hier in die Hausapotheke gegriffen werden. Hierbei empfehle ich 3 bis 5 Globuli, eventuell auch von zwei Mitteln, zusammen in ca. 200 ml Wasser zu lösen und dieses Glas schluckweise auszutrinken, alle 30 bis 60 Minuten einen Schluck, sobald es besser ist die Abstände vergrößern.

Um den Kieferknochen aufzubauen, Karies vorzubeugen, eine Zystenneigung zu beheben, die Bildung von Zahnstein zu reduzieren, etc. ist eine ausführliche miasmatische Behandlung vonnöten und bedarf zumeist anderer Potenzen als die hier vorgestellten.

Ich wünsche euch viel Erfolg und Freude mit der Homöopathie und freue mich, wenn ich euch ein Stück mehr Selbsthilfe zeigen durfte.

Homöopathie für das Herz

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Wenn wir Dr. Google fragen, welche homöopathischen Mittel für unser Herz gut sind, dann bekommen wir einen Wald an Informationen – jeder Hersteller wirbt mit seinen Mitteln (ob komplex oder nicht) und alle haben ihre Berechtigung.

Doch wie unterscheide ich, was mir guttut und was nicht?

Welches der Präparate soll ich kaufen und welches nicht?

Generell gilt, je weniger Einzelarzneien das Präparat enthält, desto besser wirkt es, da es spezifischer ist. Manche Komplexmittel sind mit derartig vielen Einzelmitteln „vollgemüllt“, dass eine Wirkung gar nicht mehr funktionieren kann – denn in der Homöopathie gilt nicht: Viel hilft viel, sondern wir wählen das Arzneimittel, welches deine individuellen Symptome am spezifischsten abbildet!

Soweit so gut – keine Hilfe, um sich in dem Dschungel der Angebote zurechtzufinden

Deswegen möchte ich an dieser Stelle ein paar wenige der homöopathischen Herzarzneien für die Unterstützung der Herztätigkeit vorstellen und ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei lediglich um organspezifische Unterstützung handelt und die Behandlung von Herzerkrankungen (auch sekundärer) immer in die Hand von erfahrenen Behandlern gehört.

Wenn Ihr ein Komplexmittel mit wenigen, für euch stimmigen Herzarzneien findet, dann könnt ihr dieses bedenkenlos ausprobieren – aber vertraut eurem eigenen Körpergefühl, ob es euch wirklich guttut. Wenn Ihr 3 Mittel für euch auswählt, die es nicht als fertiges Komplexmittel gibt, ihr euch aber nicht entscheiden könnt, welches das richtige für euch ist, dann versucht die drei entweder täglich auf morgens, mittags, abends zu verteilen, oder aber ihr nehmt sie täglich im Wechsel … auch hier gilt, vertraut eurem Körper. Immer gilt, niedrige Potenzen (heißt Urtinktur bis D6 oder maximal D12) sind organspezifisch, wirken unterstützend.

Unterschiede erkennen

Wichtig ist natürlich, den Zusammenhang zu erkennen – was ist ursächlich für meine Herzkrankheit. Ist es ein Virusinfekt, ist es das brocken heart Syndrom, liegen andere Ängste oder Traumata zugrunde, ist es Verkalkung der Gefäße (oder andere Ablagerungen), ist es ein Sportlerherz (auch Ochsenherz genannt), ist es ein Klappendefekt aufgrund von „Bindegewebsschwäche“ und/oder Veranlagung, ist es etwas Angeborenes, ist es hormonell bedingt etwa ein Reflex auf Uterus/Ovar -Erkrankungen, oder durch Schilddrüsenfehlfunktionen, und noch so viel Mehr – das Herz in seinem Gesamtbild und Wirkspektrum ist mit unserem Sein und unserer Lebendigkeit eng verbunden – wenn das Herz krank ist, darfst Du Dich immer fragen, wo Du Dich nicht fühlen möchtest, bzw. kannst.

Homöopathische Mittel, die dein Herz in seiner Tätigkeit optimal unterstützen:

Aconitum napellus

Der Sturmhut – ist angezeigt bei stürmischer Herztätigkeit, plötzlich einsetzende, beginnende Entzündung. Aconitum ist generell ein Mittel für akute Entzündungen und Fieber – in diesem Zusammenhang sowohl bei Endo- als auch Perikarditis, aber eben auch Gefäßentzündungen an Aorta und Koronararterien. Ein Mittel, welches auch bei Angina Pectoris und Tachykardien eingesetzt wird. Und seine Erfolge bei nervösen Herzklopfen hat.

Symptomatisch:

  • heftige Schmerzen und Stichen in der Herzgegend,
  • Herzklopfen mit Angst und Todesfurcht
  • Folgen von Schreck/Angst
  • extreme Unruhe und Angst, besonders um Mitternacht
  • Plötzliches Aufwachen mit Herzrasen und Angst.

Eingesetzt wird es in diesen Fällen gut in der D6 oder D12, dann 3- bis 5-mal täglich 2 Globuli (oder akut beim Erwachen 2x 2 Globuli im Abstand von 10 Min.)

Leonorus Cardiaca

Das Herzgespannkraut, ist auch als Betablocker der Homöopathie bekannt.

Symptomatisch:

  • Herzklopfen
  • Herzrasen,
  • innere Unruhe,
  • Zittern der Hände
  • Engegefühl am Hals
  • Brustenge, Atemnot

Sein Einsatz ist hilfreich bei Herzrhythmusstörungen, Herzrasen oder Herzschwäche. Auch bei nervös bedingten Herzbeschwerden wie Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Unruhe, schneller Puls, Brustenge, Atemnot, Herzschmerz und Beklemmung ist es hilfreich. Es ist in diesem Zusammenhang auch denkbar bei Herzrasen durch eine Schilddrüsenüberfunktion.

Leonorus Cardiaca wird in der D6 verwendet, 3 bis 5x täglich 2 Globuli.

Apocynum cannabinum

Der Indianerhanf regt die Nierentätigkeit an und verringert somit die Herzlast.

Symptome:

  • Herzmuskelschwäche
  • langsamer flatternder Puls,
  • Benommenheit,
  • Schläfrigkeit,
  • Atemnot beim Sprechen,
  • Druck auf der linken Brust mit rasselndem, keuchendem Husten.

Ein Mittel für Herzwassersucht, Peri- und Endokarditis, Klappenfehlern mit Kompensationsstörungen, Herzmuskelschwäche.

Es wird in der Tinktur oder der D1-D3, drei- bis sechsmal täglich 5 -20 Tropfen angewendet – und es wird die Diurese ankurbeln.

Crataegus

Die Essenz aus Weißdorn – alle 2 bis 3 Stunden fünf Tropfen der Urtinktur – hat eine erstaunliche Wirkung auf die Herzmuskeln. Die Wirkung ist kurz und rasch, weswegen häufige Gaben notwendig sind. Dieses Mittel kommt zum Einsatz bei Herzmuskelinsuffizienz, Herzdilatation, Herzschwäche, Ödeme, Klappenfehler mit Kompensationsstörungen, Myokarditis, Herzverfettung. Es wirkt beruhigend auf nervöse Herztätigkeit, mit Ängsten und Schlafstörungen.

Symptome:

  • beschleunigter Puls,
  • Herzdruck mit Stichen in der Herzgegend,
  • Atemnot und trockenem Husten,
  • reizbar, schwach,
  • Schlaflos, mit verzweifelter Stimmung.

Cactus grandiflorus

Die Königin der Nacht – ein wunderbares Herzmittel, besonders für Angina Pectoris Zustände. Gerne in der D6 verwendet, findet die Königin der Nacht ihren Hauptwirkort in dem Herzmuskel selbst.

Die Symptome, die für den Einsatz von Cactus grandiflora sprechen sind:

  • Das Herz ist wie zusammengeschnürt,
  • wie von einer eisernen Faust gepackt,
  • wie in einem eisernen Käfig geschnürt.
  • Herzstiche, zum Aufschreien zwingend,
  • nervöses oder organisches Herzklopfen,
  • einzelne Herzschläge besonders verstärkt, schlimmer in linker Seitenlage.
  • Atemnot, muss tief Luft holen, begleitet von Angst.

Cactus findet Verwendung bei nervösen Herzleiden, Basedow, Angina Pectoris, Asthma cardiale, Endokarditis, Klappenfehlern, Herzschwäche, Dilatation und Hypertrophie, Perikarditis

Strophantus hispidus (Strophantus gratus)

Strophantus, ein Muskelgift, wirkt stärkend auf die Herzkontraktion und steigert die Diurese. Es verlängert die Systole und setzt die Pulsfrequenz herab. Stärkt das Herz und hilft, Ödeme auszuschwemmen.

Es ist besonders angezeigt bei chronischer Herzmuskelschwäche mit Kreislaufstörungen bei Klappenfehlern, Herzbeutelentzündungen, Herzneurosen, Herzjagen, Herzschwäche mit Wassersucht, drohender Urämie, bei chronischen Nierenleiden, nervöses Herz von Tabakrauchern.

Symptome:

  • Angstgefühle
  • nervöser Erregung,
  • beschleunigter Puls
  • schwache, schnelle und unregelmäßige Herztätigkeit
  • Unruhe,
  • Atemnot (besonders beim Steigen), Asthma cardiale
  • Schwindel,
  • Ohnmachtsanwandlungen im Zusammenhang mit Herzmuskelschwäche.

Strophantus sollte in der Urtinktur (oder D1 bis D4 ist auch noch eine gute Potenz) 3- bis 4-mal täglich 5Tropfen angewendet werden.

Spannender Weise ist es auch ein gutes Mittel bei Prüfungsangst oder vor Operationen.

Convallaria

Das Maiglöckchenverstärkt die Herzkraft und macht sie regelmäßiger. Es ist großartig, wenn die Ventrikel überdehnt sind und die Herzerweiterung beginnt

Symptome:

  • Gefühl, als schlüge das Herz überall in der Brust
  • Als ob das Herz zu schlagen aufhöre, um dann ganz plötzlich wieder einzusetzen.
  • Herzklopfen von der geringsten Anstrengung
  • Schneller und unregelmäßiger Puls
  • Atemnot

Einsatz bei Venöser Stase, Ödemen, Nervenschwäche, Herzwassersucht, Endokarditis mit extremer Atemnot. Es wird in der D3 angewandt, bis zu dreimal täglich 2 Globuli oder Tropfen.

Adonis vernalis

Das Frühlingsteufelsauge wirkt besonders gut bei Herzerkrankungen infolge von Influenza oder Rheumatismus. Es reguliert den Puls und verstärkt die Kraft der Herzkontraktion mit gleichzeitiger Harnausscheidung. Es tut Erstaunliches bei Herzwassersucht, Herzverfettung und auch Aszites, chronische Aoritis, Mitral- und/oder Aortenklappeninsuffizienz, Myokarditis, Perikarditis, rheumatische Endokarditis.

Symptome:

  • Präkordialschmerzen
  • Herzklopfen mit Atemnot
  • Ausgeprägte Venenstauung
  • Unregelmäßige Herzaktion
  • Zusammenschnürungsgefühl mit Schwindel
  • Schneller und unregelmäßiger Puls
  • Ödeme
  • Verlangen tief Luft zu holen
  • Gefühl eines Gewichts auf der Brust

Die beste Potenz ist in der Urtinktur bis zur D3, ein- bis dreimal täglich 5 Tropfen.

Lilium Tigrinum

Die Tigerlilie, ein Mittel, bei dem die Herzsymptomatik mit vorhandenen Gebärmutter- oder Eierstockleiden im Zusammenhang steht, unter anderem auch in den Wechseljahren, aber eben auch bei anderen entsprechenden Krankheiten wie z. B. Myome etc.

Symptome:

  • heftige, flüchtige Herzschmerzen,
  • starkes Herzflattern,
  • ⁣Gefühl, als würde das Herz von einem eisernen Reifen zusammengehalten (auch bei Cactus)
  • Gefühl, das Herz hinge an einem Faden.
  • ⁣Gefühl, als wäre es zum Bersten gefüllt
  • Pulsieren über den ganzen Körper
  • Schmerz in der Herzgegend mit dem Gefühl einer Last auf der Brust
  • Kältegefühl um das Herz herum
  • Angina pectoris mit Schmerzen im rechten Arm

Lilium Tigrinum wird besser in der D12 eingesetzt bis zu dreimal täglich zwei Globuli.

Camphora

Der Kampfer, ein Mittel, welches eine direkte Beziehung zu Muskeln und Faszien aufweist. Kampfer zeigt das Bild des plötzlichen Kollapses auf, mit eisiger Kälte des ganzen Körpers, plötzlichem Kräfteverlust und kleinem und schwachem Puls!

Es wird bei Herzkrämpfen, Angina Pectoris, Ohnmacht, plötzlich einsetzender Kräfteverlust

Eiskalte Haut, eiskalter Schweiß, Cholera, und als Folge von starkem Schock, auch Operationsschock erfolgreich eingesetzt.

Camphora wird in der Urtinktur auf Zucker gegeben oder aber auch in D6 oder D12 erfolgreich angewendet.

Symptome:

  • Eisige Kälte
  • Untertemperatur
  • Sehnenhüpfen und äußerste Unruhe (besonders mit Schlaflosigkeit)
  • Rheumatische Leiden in kaltem Klima
  • Schmerz ist schlechter beim dran Denken
  • Empfindlich gegen Kälte und Berührung
  • Konvulsionen
  • Hysterische Aufgeregtheit
  • Tetanische Spasmen
  • Pochen im Kopf synchron mit Puls
  • Herz Stimulans in der Notfallmedizin (alle 5 Minuten ein paar Tropfen auf Zucker)

Achtung, Camphora antidotiert so ziemlich alle pflanzlichen homöopathischen Mittel, deswegen bitte bei Komplexmitteln unbedingt darauf achten, dass kein Camphora enthalten ist.

24.04.2024 Homöopathie: Vitamin C und Homöopathie

Vitamin C und Homöopathie – wow – welch Monatsthema hier in der Akademie der magischen Medizin – ich habe zunächst gedacht – nein – kann ich nichts zu schreiben, denn Vitamin C ist mir nicht als homöopathisches Arzneimittel geläufig – und dann kam der Impuls – doch – du kannst, denn natürlich sind die Wirkansätze des Vitamin C’s als Mangelerscheinung und als Radikalfänger, als Immunbooster etc. auch Thema in einer homöopathischen Behandlung.

Und somit nutze ich dieses Monatsthema, um Euch ein wenig in die Denkweise eines Homöopathen einzuweihen.

So denkt ein Homöopath

Wenn ein Vitamin-Mangel vorliegt, dann wird für gewöhnlich dieses Vitamin zugegeben –um den Mangel auszugleichen. In der Homöopathie gehen wir weiter – denn eine Substitution ist durchaus mal notwendig, kann jedoch nicht heilen – somit macht sich der Homöopath auf die Suche nach der Ursache des Mangels. Heißt in diesem Falle, wenn die Basis passt, also die Ernährung etc. und es trotz allem zu Mangelerscheinungen kommt, dann schauen wir genau, warum es dazu kommt.

Für gewöhnlich ist die Aufnahme in den Körper defekt oder es kommt zu einer vermehrten Ausscheidung. Vitamin-C: ein wasserlösliches Vitamin, welches über die Nahrung aufgenommen, in der Darmschleimhaut resorbiert und über die Niere wieder ausgeschieden wird.

Was läuft schief, bei einem Vitamin-C-Mangel?

Bei einem Vitamin-C-Mangel gilt es also die Magen-Darm-Schleimhaut und die Nierenfunktion zu betrachten und gegebenenfalls homöopathisch unterstützend zu behandeln. Vorab gilt es aber weitere Ursachen der Mangelerscheinung auszuschließen bzw. wenn möglich, zu verändern, wie zum Beispiel extreme hohe Stressbelastung oder aber auch starkes Rauchen.

Spannenderweise gehen auch diese zwei externen Faktoren, wenn sie zu einem Vitamin-C-Mangel führen, gerne mit einer Reizung oder gar Entzündung des Magens bzw. Zwölffingerdarms einher. Wer kennt es? Dass einem der Stress, der Kummer, die dauernde nervliche Anspannung auf den Magen schlägt? Magendruck, Zwicken, wie ein Stein im Magen …, das sind alles Vorboten einer gestörten Nährstoffresorption.

Stress ist nun mal nicht einfach abzustellen – also – klar, Vitaminzufuhr erhöhen – kein Thema – dennoch kann der Körper für den optimalen Umgang mit Stress auch homöopathisch gestützt werden – durch entsprechende Mittelwahl wird eine funktionierende Schleimhaut unterstützt und somit die notwendige Resorption ermöglicht.

Ursachen suchen

Somit gilt es indessen, für den homöopathischen Ansatz genauestens herauszufinden, was die Ursache des Vitamin-Mangels ist.

  1. Falsche Ernährung
  2. Oxidativer Stress (Rauchen, Luftverschmutzung, Strahlung …)
  3. Psychischer Stress, Kummer, Belastung etc.
  4. Gestörte Magen-/Darmschleimhaut (aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung, Wurmerkrankungen)
  5. Gestörte Nierenfunktion

Wenn das erfolgt ist, werden Maßnahmen zum Umgang mit dem Problem erarbeitet und eine entsprechende homöopathische Therapie. Es gibt zahlreiche Mittel, die die Magen-/Darmschleimhaut oder auch die Nierentätigkeit regulieren, welche ich Euch hier nicht alle vorstellen kann und möchte.

Dennoch möchte ich Euch ein paar Mittel vorstellen:

Zunächst mit positiver Wirkung auf den Magen:

Chamomilla D12 oder C30

Ein Mittel, für Ärger, Verdruss, welches zu Magenproblemen führt. Der Mensch fühlt sich unruhig, reizbar, geradezu zänkisch und extrem ungeduldig mit anderen. Der Magen schmerzt, als ob ein Stein herabdrücke. Häufig mit saurem Aufstoßen kombiniert. Eventuell bitterer Geschmack mit gelber Zunge und fauligem Aufstoßen.

Der Bauch ist aufgetrieben, es können kolikartige Schmerzen in der Nabelgegend sein, oder aber auch im Kreuz.

Insgesamt sind die Personen sehr schmerzempfindlich, neigen zu roten Wangen und heißem Schweiß. Auch nach Essen. Kaffee wird nicht vertragen.

Gentiana D3 oder Urtinktur

Ein spezifisches Magenmittel mit absolut schmerzhaftem Magen. Saures Aufstoßen, Heißhunger, Übelkeit und Schwere. Blähungen. Aufgetriebener, gespannter Bauch und Magen. Schmerzhaft bei Berührung.

Carica papaya D3 oder Urtinktur

Ein Mittel, welches auch phytotherapeutisch (ebenso wie die zwei vorhergehenden) bei Magen-Darmproblemen angewendet wird.

Es wird hauptsächlich zur Behandlung von Darminfektionen, Verdauungsstörungen, Verstopfung und Dyspepsie eingesetzt. Es entfernt Würmern/Parasiten aus dem Darm. Es wirkt abführend, stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper, Infektionen abzuwehren. Carica Papaya ist ebenfalls hilfreich bei der Linderung von Zahnfleisch- und Zahnproblemen.

Zu guter Letzt eines zur Unterstützung der Resorption von Nährstoffen allgemein, welches einen positiven Effekt auf die Haut, Haare und Knochen hat:

Silicea D12 (auch als Schüßlersalz bekannt, oder normal als Kieselerde)

Eines der homöopathischen Mittel bei unvollständiger Assimilation.

Magen: Magengrube schmerzt bei Druck, Widerwille gegen Fleisch und warme Speisen. Aufstoßen nach dem Essen.

Darm: aufgetrieben, schmerzhaft, mit Koliken; Verstopfung, Darmkollern, Probleme im Enddarm (Stuhl geht nicht freiwillig ab, schlüpft wieder zurück), Durchfall mit kadaverartigem Gestank

Haut: Nagelbetteiterungen, Abszesse, Fisteln, Risse, Eiterungen, verkrüppelte Nägel, empfindliches Zahnfleisch, Karies, Knochenerkrankungen

Silicea ist eines der großen homöopathischen Arzneimittel, mit denen viele Autoimmunerkrankungen erfolgreich behandelt werden können –  in anderer Potenz und nur unter Einbeziehung des gesamten individuellen Symptomenkomplexes. Ein tiefgreifendes Mittel, welches in der Lage ist, das Immunsystem umzustimmen.

Falls Ihr Fragen oder Ideen habt, freue ich mich auf Eure Kontaktaufnahme. Ganz viel Freude mit Euren Versuchen in der Homöopathie. Wie immer in niedrigen Potenzen.

20.03.2024 Homöopathie: Wetterfühligkeit behandeln

Kreislauf rauf, Kreislauf runter – Gelenkschmerzen – Migräne – Müdigkeit

Das liebe Wetter – ja, es macht uns zu schaffen, uns Frauen angeblich mehr, und den Älteren, ebenso wie den Rheumatikern, und den Migräne-Patienten …

Das Phänomen des Wetters – ist nicht allgemeingültig!

Wie immer.

Es gibt traumhafte Unterstützung in Form von Globuli – ja, die Homöopathie hat einiges in petto und ich möchte Dir ein paar Mittel an die Hand geben:

Wir starten mit Calcium Phosphoricum – ein Mittel für Verschlechterung der Symptome bei Wetterwechsel, bei Schneeschmelze, alle Veränderungen hin zu Feucht-Kalt!

Besonders rheumatische Beschwerden oder Kopfschmerzen

Generell ist es ein Mineralsalz, auch als Schüßlersalze bekannt und beliebt – für die Unterstützung des Knochenstoffwechsels, bei Wachstumsbeschwerden, zur Unterstützung bei Knochenbrüchen, der Zahnung, aber auch bei „Lernkopfschmerzen“, Kopfschmerzen bedingt durch Wetterwechsel, oder eben Gelenkschmerzen, welche besonders durch Schnee hervorgerufen werden

Ein anderes schönes Mittel, quasi der Hit bei Fön bedingten Kopfschmerzen ist Gelsemium. Und zwar gehen die Kopfschmerzen vom Nacken aus, über den Kopf in die Augen

Es handelt sich meist um hämmernde, bohrende, pulsierende Schmerzen, oder aber sie fühlen sich an, als ob ein Band um den Kopf gespannt wäre.

Spannenderweise werden die Kopfschmerzen nicht durch Erbrechen erleichtert, aber durch Blase entleeren sehr.

Gelsemium

Gelsemium ist ein Heilmittel für Migräne mit Aura, Flimmern, Sehstörungen, Halbsehen, Blindheit, zu Beginn der Kopfschmerzen. Um diese Schmerzen erträglicher zu machen, muss unbedingt mit erhöhtem Kopf gelegen werden.

Gelsemium ist ein Mittel, welches auch wetterbedingte Erschöpfung positiv beeinflusst – wobei diese Erschöpfung ein Begleitsymptom bei Kopfschmerzen sein kann, aber auch einzeln auftritt – eine Erschöpfung wie gelähmt, fühlt man sich.

Die Wetterumschwünge generell können einen Gelsemiumzustand auslösen, aber es ist eines der besten Mittel für Fön bedingte Migräne. Ansonsten vertragen Menschen, die Gelsemium benötigen, auch feuchtwarmes Wetter deutlich schlechter als andere Wetterbedingungen.

Rhododendron

Und jetzt noch ein wunderschönes Mittel für die Gelenke – der Rhododendron Rheuma und Gicht im Zusammenhang mit Wetterwechsel – ein Volltreffer:

Entstehung oder Verschlimmerung der Beschwerden bei regnerischem und stürmischem Wetter sowie beim Herannahen eines Gewitters ist die Anzeige dieses Mittel zu verwenden. Nach einem Gewitter sind die Beschwerden wieder deutlich besser. Wobei hier die Verschlechterung nicht auf die Feuchtigkeit, sondern auf die veränderte atmosphärische Lage zurückzuführen ist. Die Patienten sind außerdem sehr, extrem empfindlich auf alle Wetterwechsel.

Besonders betroffen sind meist die kleinen Gelenke der Finger und Zehen. Zahnschmerzen (ziehend oder drückend) treten häufig vor einem Gewitter oder bei trübem, windigem Wetter auf.

Dies sind drei der wichtigsten Mittel für wetterbedingte Beschwerden – wobei es natürlich individuell noch viele mehr geben kann – für die Eigenanwendung empfehle ich Euch die D12. Wenn es nicht funktioniert, sucht einen erfahrenen Praktiker auf oder fragt gerne nach. Alles ist möglich und alles darf sein.

12.02.2024 Homöopathie: Detox, geht das auch homöopathisch?

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Detox, geht das auch homöopathisch

Detox, ein Begriff, der heutzutage nicht mehr wegzudenken ist. Geht das auch homöopathisch?

Die Idee der Homöopathie ist eine sanfte, die Ausscheidung fördernde Therapie, welche das körpereigene Immunsystem anregt und die Selbstheilungskräfte (re)aktiviert.

Raus mit dem Abfall

Gehen wir davon aus, dass Krankheitsprodukte, ein Abfall, entsteht, dann wirkt das Immunsystem wie eine Art Müllabfuhr, und bemüht sich diese Krankheitsprodukte aus dem Körper zu schaffen. Wenn wir in die Selbstheilung gehen oder auch in anderer Art den Körper animieren, den „Mist“ herauszuschaffen, wird unsere Müllabfuhr gefordert. Zur Entsorgung gehören bestimmte Organe, wie Leber, Niere, Darm, Milz, Blut und das lymphatische System – und diese gilt es gezielt zu unterstützen.

Es gibt ein paar allgemeingültige Mittel in der Homöopathie, welche eine optimale Entgiftung als Begleitung bei Darmsanierungen, Chemotherapie, Virostatika, Antibiotika, u.a. darstellen.

In der alten Literatur wird dieses häufig als Drainage vorgestellt, wobei mit organspezifischen Mitteln in einer niedrigen Potenz gearbeitet wird. Um all diesen Mitteln gerecht zu werden, reicht dieser Blog nicht aus, aber gerne möchte ich Dich auf die Reise zu dem einen oder anderen Mittel mitnehmen.

Okoubaka

Heute möchte ich Dir ein bemerkenswertes Mittel vorstellen – Okoubaka  – die Rinde eines Sandelholzgewächses (Astrinde des Okoubaka-Baums (Okoubaka aubrevillei)), welche in Westafrika seit vielen Generationen als Heilmittel bekannt ist. Interessanterweise bedeutet der Name „Todesbaum“, da im Umkreis von ca. 25 m kein anderer Baum zu finden ist.

Die Rinde enthält Gerbstoffe, Phenolcarbonsäure, Gallussäure, Sterine, Aminosäuren und Protocatechusäure, wodurch Okoubaka leicht antibiotisch, entzündungshemmend, entgiftend und antiallergisch wirkt.

In der Homöopathie wird dieses Arzneimittel gerne in niedrigen Potenzen als Entgiftungsmittel verwendet. Man arbeitet hier gerne mit der D3, D4, D6 oder D12, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Die Hauptanwendung von Okuobaka liegt in der Regeneration der Darmflora, wann immer dieses nötig ist, da es eine hervorragende Wirkung auf die Entgiftungsorgane des Körpers, wie Galle und Leber, vor allem aber auf den Verdauungstrakt (Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse) aufweist.

Es wird hauptsächlich bei Verdauungsstörungen mit Durchfall, Übelkeit und Erbrechen eingesetzt, wie zum Beispiel nach dem Verzehr verdorbener Speisen oder ungewohnten Nahrungsmitteln. Okoubaka besitzt die Fähigkeit die angegriffene Darmflora wieder zu regenerieren, weswegen es eine große Hilfe bei der Chemotherapie darstellt.

Einsatzgebiete von Okoubaka

Sein Einsatzgebiet basiert klar auf seiner entgiftenden und regenerierenden Wirkung im Magen-Darm-Trakt. So wird es hauptsächlich eingesetzt bei:

  • Vergiftungen (Medikamente, Schwermetalle, verdorbene Nahrung, …)
  • Verdauungsproblemen
  • Durchfall, Magendarminfekte
  • Reizdarm
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Chemotherapie (begleitend)
  • Regeneration der Darmflora nach Krankheit
  • Übelkeit
  • Schwangerschaftserbrechen
  • Magenverstimmungen
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Lippenherpes, Akne
  • Milchschorf bei Kindern
  • Allergien wie Heuschnupfen

17.01.2024 Homöopathie: Was ist eigentlich Homöopathie?

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Was ist eigentlich Homöopathie?

Ich habe viel und oft darüber geschrieben und unterrichtet und versuche hier, mich ganz kurz und einfach zu halten.

Homöopathie ist die feinste und schönste Heilmethode, die es meiner Meinung nach gibt – da sie leise und nebenher wirkt. Es handelt sich um eine Heilkunst, wobei Heilung immer eine Kunst ist, welche nur im Einklang mit dem Patienten möglich ist.

Homöopathie ist eine Form der Energiemedizin, da sie sich den Schwingungen, dem energetischen Abdruck von Stoffen, Substanzen, Materialien, Molekülen und Elementen bedient.

Ein lebendiger Organismus ist eine Ansammlung aus Materie, Energie und Information, die für jeden Menschen individuell ist  – gestaltet durch seine spezielle genetische Anlage, durch seine eigene Lebenserfahrung und durch die äußeren Einflüsse, in denen er lebt und mit denen er sich umgibt.

Gesundheit = Gleichgewicht

Ist der Mensch gesund, stehen alle Kreisläufe – Körper, Seele und Geist – im Gleichgewicht.

Durch die verschiedensten Auslöser (Causae) kann dieses Gleichgewicht grundlegend gestört werden. Dadurch wird die Lebenskraft/Lebensenergie/das Immunsystem geschwächt und Symptome entstehen, aus welchen sich im Laufe der Zeit eine Krankheit entwickelt.

Bei der homöopathischen Therapie ist es häufig wie beim Lösen von Kriminalfällen. Der Homöopath muss für eine gelingende Behandlung verstehen, wie diese Krankheit entstanden ist. Er darf sich mit allen Möglichkeiten auseinandersetzen, darf jeden Winkel des Immunsystems ausleuchten und dann, alle Fäden verknüpfen und möglichst das ähnlichste* Arzneimittel finden, um die Regeneration des Körpers ideal wieder anzustoßen.

Erstanamnese

Ein Homöopath benötigt eine ausführliche Erstanamnese, um den jeweiligen Klienten in seiner Gesamtheit zu verstehen. Jedes Ereignis im Leben, jede schwerere Krankheit, jeder Unfall, jeder Eingriff hat Auswirkung auf das Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist und ist somit Teil des zu behandelnden Menschen.

Der Homöopath versucht, im Laufe der Anamnese, wie ein Detektiv, die Entstehung der Krankheit, die Ursache und den Verlauf bestmöglich zu erarbeiten, um ein geeignetes Arzneimittel auszuwählen. Durch die Gabe des geeigneten homöopathischen Mittels** wird dem Organismus geholfen, sein natürliches Gleichgewicht zurückzuerlangen.

Homöopathie wirkt dabei wie ein Katalysator, nicht Symptom bekämpfend, sondern Körper unterstützend. Man kann sich vorstellen, dass die Aktivierungsenergie um die Heilung zu kommen, durch das homöopathische Arzneimittel herabgesetzt wird und dadurch der Heilungsverlauf für den Körper machbar wird.

*Das Ähnlichkeitsprinzip (Simila similibus curentur), das gewählte Arzneimittel muss in der Lage sein, ein ähnliches Symptomenbild hervorzurufen, wie die vorliegende Krankheit aufweist

** homöopathische Arzneimittel werden aus der Materia Medica ausgewählt, das Buch, in dem die Arzneimittel ausführlich beschrieben werden, ihre Symptome, bestehend aus toxikologischen Erfahrungen, klinischen Erfahrungen, sowie aus Arzneimittelversuchen (der potenzierten Arzneimittel) am gesunden Menschen. Es gibt verschiedene Potenzen in der Homöopathie. D Potenzen, C Potenzen und LM/Q-Potenzen. Diese unterscheiden sich in Ihrer Verdünnung und Ihrer „Verschüttelung“. Die spezielle Herstellung der homöopathischen Arzneimittel muss nach dem deutschen Apothekerhandbuch erfolgen. Bei jedem Verdünnungsschritt wird die Arznei verschüttelt und somit Ihre energetische Information gespeichert. D-Potenzen werden in jedem Schritt 1:10 verdünnt und 10x verschüttelt, sodass zum Beispiel bei der D6 dieser Schritt insgesamt 6x nacheinander durchgeführt wurde (es gibt wirklich keine Abkürzung). C-Potenzen werden in jedem Schritt 1:100 verdünnt und 10x verschüttelt. Die LM/Q-Potenzen werden in jedem Schritt 1:50000 verdünnt und 100x verschüttelt.

17.01.2024 Homöopathie: Wer ist Dr. Andrea Elsner? Kurzvita

Akademie magische Medizin
Andrea Elsner
Dr. Andrea Elsner

Über mich (Dr. Andrea Elsner):

Ich bin Homöopathin, Heilpraktikerin, Heilmedium, Chemikerin, Dozentin und Autorin und seit 2012 in eigener Praxis tätig. Mein Hauptaugenmerk liegt darin, die Klienten über Ihren individuellen Heilungsweg in Ihre Leichtigkeit und Selbstwirksamkeit zu begleiten.

Ich biete on- und offline Beratung an, 1:1, rein homöopathisch, gespickt mit medialen Aspekten oder rein mediale Beratungen, je nach individuellem Bedarf.

Eines meiner Hauptanliegen ist, die Abwärtsspirale chronischer Schmerzpatienten zu durchbrechen und Sie auf Ihrem Weg in eine neue Form der Lebendigkeit zurückzubringen. Sowohl als Einzeltherapie als auch in der Gruppe – schaut gerne vorbei, speziell mein Programm: Dein Schmerz als Freund, auf www.andrea-elsner.com

2 Kommentare

  • Irene Hellstern

    Guten Morgen Dr. Elsner
    Ich muss sie bewundern wie sie die homöopathische beherrschen.
    Kennen Sie evtl auch ein Mittel gegen Hunger auf süßes?, und evtl ein Mittel zum abnehmen?,

    Vorab schon mal danke
    Irene

  • Andrea Elsner

    Liebe Frau Hellstern,
    vielen lieben Dank. Leider kann ich ihre Frage nicht einfach beantworten, da wir homöopathisch immer nach der zugrundeliegenden “Störung” suchen und dann den Körper mit all seinen Funktionen optimal bei seinem Weg unterstützen.
    Heißt in dem Falle von Adipositas oder leichter Adipositas, warum durfte sich das Gewicht/ der Körper dahin gehend verändern? Was ist das “krankhafte” an der Situation? Was ist das zugrundeliegende Thema?
    Handelt es sich um eine hormonelle Störung? Liegt Medikamenteneinnahme zugrunde? Gibt es ein Auslösemoment im Sinne von plötzlichem Schock oder Kummer? Liegt eine dauerhafte emotionale “Fehlbelastung” vor? Gibt es Umweltfaktoren als erkennbare Ursache, wie zum Beispiel Strahlung von Umspannwerken, Bahntrassen oder auch berufsbedingt der Umgang mit Chemikalien, etc. …

    Und dann die Frage nach “was gehört so” und “was ist zu viel”

    Und danach schauen wir Homöopathen, was der MENSCH in seiner Gänze benötigt, um über den natürlichen Prozess wieder zurück in sein Gleichgewicht zu kommen.

    Es tut mir leid, ihnen hier kein Pauschalrezept geben zu können, aber das wäre nicht zielführend.

    Liebe Grüße

    Andrea Elsner

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