
Schlaf
Schlaf für viele ein heikles Thema, denn eine Menge Menschen haben in der einen oder anderen Weise Schlafstörungen, dieses Thema nimmt sich die Akademie magische Medizin im Juli an. Beachte immer, die Inhalte dieser Seite ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Inhalte dienen der Vermittlung von Wissen, und die Umsetzung der hier gegebenen Empfehlungen sollte immer mit einem qualifizierten Therapeuten abgesprochen werden. Gerne berate ich Dich. Dafür buche Dir bitte ein kostenpflichtiges Beratungsgespräch bei mir.
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17.07.2025 Nutze die Organuhr bei Schlafproblemen
07.07.2025 Video: Gesundes Schlafen und Erholung
05.07.2025 Schlafmythen und Schlaftypen
17.07.2025 Nutze die Organuhr bei Schlafproblemen

Altes Wissen nutzen – wie Dir die Organuhr bei Schlafstörungen helfen kann
In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hat jedes Organ seine Arbeits- und Ruhezeiten. Diese Zeiten sind in der Organuhr optisch aufgearbeitet.
In der TCM wird davon ausgegangen, dass unsere Lebensenergie (qi) auf den Meridianen (unsichtbare Leitbahnen) unseren Körper durchströmt. Dabei sind die Hauptmeridiane jeweils einem Organ zugeordnet. Es geht bei der Energieverteilung sehr gerecht zu, sodass alle zwei Stunden ein bestimmter Hauptmeridian und das dazugehörige Organ besonders gut mit Energie durchströmt und versorgt werden. Genau 12 Stunden später hat das entsprechende Organ dann seinen Energietiefpunkt erreicht.
Wer im Einklang mit diesem Energiefluss lebt, kann die Organe in ihrem täglichen Wirken optimal unterstützen und so maßgeblich zu seiner Gesundheit beitragen. Berücksichtige auch, was für ein Schlaftyp Du bist.
Besonders gut kann man ein Organ zu seiner Maximalzeit unterstützen, bzw. ein erkranktes Organ therapieren. Nach der Lehre der TCM beginnt die Ohrganuhr um 3 Uhr in der Nacht mit dem Lungenmeridian.
Hat die Gallenblase ein Problem?
In der Zeit zwischen 23 Uhr und 1 Uhr hat die Gallenblase ihr Energiehoch. Kannst Du in dieser Zeit schlecht einschlafen oder wirst wach und kannst nicht weiterschlafen, könnte das an Deiner Gallenblase liegen. Wer regelmäßig in dieser Zeit schlaflos ist, ist gut beraten, seine Gallenblase untersuchen zu lassen oder entsprechende naturheilkundliche Therapien einzuleiten.
Wird es Deiner Leber zu viel?
Du wachst regelmäßig zwischen 1 Uhr und 3 Uhr nachts auf und fühlst Dich tagsüber müde, leistungsschwach, abgeschlagen und gereizt? Dann solltest Du an Deine Leber denken. Kommen noch Verstopfung oder schmierige Stühle hinzu, solltest Du Deine Leber untersuchen lassen. Ganz besonders auch, wenn Du mit Deinem Gewicht nicht zufrieden bist.
Brauchst Du mehr Luft zum Atmen?
Wer regelmäßig zwischen 3 Uhr und 5 Uhr am Morgen aufwacht und nicht oder schlecht wieder einschlafen kann, sollte an seine Lunge denken. Beobachte, ob Du beim Aufwachen in dieser Zeit unter Kopfschmerzen leidest. Nein? Wie sieht es dann zu der Zeit, in der Du aufstehst, aus? Leidest Du dann unter Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken und Kiefer? Wenn ja, dann solltest Du für eine bessere Sauerstoffversorgung im Schlafzimmer sorgen.
Du möchtest eine Beratung? Gerne doch! Vereinbare einen Termin (Tel. Nr. +49 E-Mail: info@annette-pitzer.de).
07.07.2025 Video: Gesundes Schlafen und Erholung
Das Monatsthema auf der Akademie magische Medizin lautet „Gesundes Schlafen und Erholung“. Wir (Nadine Krachten, Dr. Andrea Elsner, Susanne Lins und Dr. Annette Pitzer) haben uns spontan getroffen, um uns über Schlaf auszutauschen. Möge es Dir dienen.
05.07.2025 Schlafmythen und Schlaftypen

Über märchenhafte Schlafmythen und reale Schlaftypen
Wer kennt sie nicht, die Schlafmythen wie „Der gesündeste Schlaf ist der vor Mitternacht“, „Ältere Menschen benötigen weniger Schlaf“, „Schlaf kann man nachholen“? „Man braucht acht Stunden Schlaf täglich“, „Lange schlafen ist gesund“. Ist denn etwas dran an diesen Schlafmythen?
Der Schlaf vor Mitternacht ist der gesündeste. Wirklich?
Nein! Wichtig sind die ersten vier Stunden Schlaf, denn in ihnen erholt sich der Körper am besten, da hier die meisten Tiefschlafphasen auftreten. In einer Tiefschlafphase erholen sich Körper und Gehirn am besten. Nachdem wir eingeschlafen sind, verlangsamen sich unsere Atmung und unser Herzschlag. Der Blutdruck und die Körpertemperatur sinken ab. Es tritt eine Muskelentspannung ein, aufgrund derer keine Reize mehr weitergeleitet werden. Etwa nach 30 Minuten beginnt der Tiefschlaf. Nun regenerieren unsere Zellen und das Immunsystem wird gestärkt. In der zweiten Tiefschlafphase beginnt der REM-Schlaf. In dieser Phase verarbeitet unser Gehirn mithilfe von Träumen unsere Tageseindrücke. Dieser Zyklus wiederholt sich bis zu sechsmal in der Nacht.
Brauchen ältere Menschen wirklich weniger Schlaf?
Nein! Richtig ist allerdings, dass viele ältere Menschen tagsüber kleine Schlafphasen einlegen. So verteilt sich der Schlafbedarf auf die 24 Stunden des Tages. Wer dann noch früher ins Bett geht, hat das Gefühl, kaum noch Schlaf zu benötigen, da er natürlich früh am Morgen aufwacht. Häufig führt das zu der Einnahme von Schlafmitteln mit negativen gesundheitlichen Folgen.
Fakt ist: Einsamkeit und Langeweile sind für ein verändertes Schlafverhalten verantwortlich. Außerdem nehmen die Tiefschlafphasen mit zunehmendem Alter ab. Aus meiner Erfahrung liegt das daran, dass immer mehr Menschen Schlafmittel einnehmen, die nur eine Betäubung auslösen, nicht aber einem normalen Schlafrhythmus entsprechen.
Kannst Du auf Vorrat schlafen?
Nein. Schlaf kann nicht bevorratet werden wie Kartoffeln im Keller. Unser Körper braucht täglich Regeneration, es ist nicht möglich, ein Depot anzulegen.
Braucht jeder Mensch acht Stunden Schlaf?
Nein! Durchschnittlich schlafen zwar viele Erwachsene acht Stunden, dennoch kommen auch viele mit sechs Stunden aus, oder andere brauchen neun Stunden. Statistisch gesehen lebt der am längsten, der regelmäßig sieben Stunden schläft.
Braucht jeder Mensch acht Stunden Schlaf?
Nein! Durchschnittlich schlafen zwar viele Erwachsene acht Stunden, dennoch kommen auch viele mit sechs Stunden aus, oder andere brauchen neun Stunden. Statistisch gesehen lebt der am längsten, der regelmäßig sieben Stunden schläft.
Die Eule dagegen ist ein Nachtvogel (Nachtmensch). Am aktivsten ist eine Eule ab 21 Uhr. Bettgehzeit ist, wenn die Sonne aufgeht. Kann sie ihren Rhythmus nicht leben und muss sich in einen gesellschaftlich anerkannten Rhythmus zwängen, leidet die Eule. Morgens ist nichts mit ihr anzufangen.
Warum gibt es Lerchen und Eulen?
Ob Du als Lerche oder als Eule geboren bist, liegt an Deinen Genen, die Deine innere Uhr steuern. Willentlich kannst Du nichts daran ändern!
Da unsere Konventionen und unser Arbeitsalltag meist keine Rücksicht auf unsere Chronobiologie nehmen, werden viele Menschen gezwungen, gegen ihren angeborenen Rhythmus zu leben. Dies führt dann zu Krankheiten und Unproduktivität. Wer seinem Schlaftyp entsprechend lebt, ist leistungsfähiger, glücklicher und bleibt länger gesund.
Dich interessieren Schlafthemen? Dann lies gerne auch den Artikel “Schlaf und Erholung tun Haar & Kopfhaut gut“
Oder ließ den Blogartikel “Schlafstörungen überwinden” auf meinem Blog Gesundheitsgeflüster.
Im Podcast Gesundheitsgeflüster Folge #61 erfährst Du, wie Theanin Deinen Schlaf fördern kann.
